Anschreiben an Kandidaten für Wahl des Ersten Bügermeisters bzw. der Ersten Bürgermeisterin am Sonntag, 8. März 2026
Das Klimanetz Puchheim setzt sich dafür ein, dass Puchheim klimafreundlich und möglichst bald klimaneutral wird.
Gerne möchten wir mit Ihnen als möglichem Bürgermeister/möglicher Bürgermeisterin der Stadt ins Gespräch kommen. Deshalb erlauben wir uns, einige wenige Fragen zum Thema Klimaschutz an Sie zu richten. Die Antworten sollen den Bürger*innen und uns die Wahlentscheidung erleichtern. Gerne können Sie uns Ihre Antworten per E-Mail an info@klimanetz-puchheim.de schicken.
Die Antworten möchten wir den Puchheimerinnen und Puchheimerin in geeigneter Form öffentlich zugänglich machen (Homepage, Social media, Pressemitteilung). Deshalb möchten wir Sie bitten, sich auf maximal drei Sätze pro Antwort zu beschränken. Indem Sie antworten, erklären Sie sich mit der Veröffentlichung einverstanden.
Wir wären dankbar, wenn Sie uns bis Ende Januar die Antworten zukommen lassen.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Zeit, um unsere Fragen zu beantworten und wünschen allen einen fairen und ertragreichen Wahlkampf,
Fragen und Antworten:
| Frage 1 | Welche Priorität würden Sie unter den zahlreichen Aufgaben eines Bürgermeisters dem Thema Klimaschutz in Puchheim einräumen? |
|---|---|
| Michaela Kuchinka FDP | Als Bürgermeisterkandidatin ist für mich klar: Klimaschutz ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die in allen kommunalen Entscheidungen mitgedacht werden muss. Ich unterstütze die Haltung, dass Klimaschutz unsere Stadt langfristig stärkt. Jede Maflnahme sollte darauf geprüft werden, welchen Beitrag sie zur Klimaneutralität leistet, ohne die derzeit Empfindliche Haushaltslage zu überfordern. |
| Jean-Marie Leone SPD | Klimaschutz ist ein Thema, das alle Menschen und alle Lebensbereiche in zunehmendem Maße betrifft. Wie wirksam und nachhaltig Klimaschutz und insgesamt ökologische Belange vorangebracht werden, entscheidet sich in hohem Maße in den Kommunen selbst. Daher wird der Klimaschutz für mich als Bürgermeister eine hohe Priorität haben. Das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig |
| Tobias Lexhaller | Für mich ist neben Wohnungsbau und Finanzen die lokale Energiewende das Topthema der nächsten Legislaturperiode, höchste Priorität. Auch Klimawandelanpassungsmaßnahmen gehören in die kommende Legislatur, also Hitzeschutzplan erweitern und umsetzen und Katastrophenschutz auf Starkwind- und Starkregenereignisse vorbereiten. |
| Horst Dinges Grünen | Der Klimaschutz ist ein Kernthema der Grünen und neben sozialer Gerechtigkeit einer der beiden Gründe, die mich bewogen haben, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Entsprechend wichtig ist mir, dass er sowohl im Alltag unserer Stadtverwaltung als auch bei richtungsweisenden Entscheidungen konsequent mitgedacht wird. Wir müssen jetzt handeln – mit wirksamen Maßnahmen zum Schutz des Klimas ebenso wie mit konkreten Anpassungen an die bereits spürbaren Folgen. |
| Alexander Bayas Linke | Das Thema Klimaschutz muss selbstverständlich bei jeder Entscheidung mit abgewogen werden und muss eine besonders hohe Schlüsselpriorität erhalten. Zumal das Thema für uns alle, insbesondere im Hinblick auf nachfolgende Generationen, von existentieller Bedeutung ist. |
| Thomas Hofschuster CSU | Dem Thema Klimaschutz räume ich eine hohe Priorität ein. Dabei sehe ich den Klimaschutz nicht als eine abgrenzbare Aufgabe, deren Priorität vor oder nach anderen Aufgaben eingeordnet werden könnte. Klimaschutz ist für mich vielmehr konkrete Verantwortung: Umweltaspekte müssen bei den kommunalen Entscheidungen stets mitgedacht werden. So müssen zum Beispiel das Klima im urbanen Raum, Lebensqualität und Energieeffizienz bei allen städtischen Baumaßnahmen und Maßnahmen der Stadtentwicklung eine tragende Rolle spielen. Klimaschutz geht über die einzelne Maßnahme hinaus, und muss ganzheitlich, auch mit unseren Nachbarn zusammen, vorangebracht werden. |
| Frage 2 | Wie sind Ihre Vorstellungen zum Thema Finanzen – Ausgaben und Einnahmen, um dem Klimaschutz ausreichend finanziellen Rückhalt zu geben? |
|---|---|
| Michaela Kuchinka FDP | Klimaschutzmaßnahmen müssen solide finanziert sein, und dafür erwarte ich eine angemessene Unterstützung durch Bund und Land. Ohne klare Förderstrukturen können Kommunen die Wärmewende nicht stemmen. Wir sollten Mittel gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger bringen. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Puchheim für Unternehmen attraktiv bleibt, damit Gewerbesteuereinnahmen gesichert sind, die wir auch für den Klimaschutz benötigen. |
| Jean-Marie Leone SPD | Meiner Ansicht nach tut die Stadt Puchheim im Bereich des Klimaschutzes in personeller und finanzieller Hinsicht schon einiges, z.B. die kommunale Wärmeplanung in Verbindung mit dem Energienutzungsplan des Landkreises, die Energieberatung in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bayern und der Gemeinde Gröbenzell, das kommunale Energiemanagement, PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, die Einrichtung der Mobilitätsstationen und das Puchheimer Energiespar-Förderprogramm und nicht zuletzt das seinerzeit gemeinsam mit den Grünen und der ubp aus der Taufe gehobene Projekt Stadtbeete/Stadtnatur Puchheim. Hervorzuheben ist auch die wertvolle Arbeit des Umweltamtes, des Umweltbeirats und der Lenkungsgruppe kommunale Wärmeplanung – und eben des Klimanetzes Puchheim 😉 In Zukunft werden wir dem Bereich Klimaschutz aufgrund der zunehmenden Dringlichkeit über das schon Bestehende hinaus noch mehr Augenmerk und auch finanzielle Mittel – sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt – widmen müssen. |
| Tobias Lexhaller | Ich würde die städtischen Grundstücke Lochhauser Straße 15 und Alpenstraße zur raschen Bebauung verkaufen und die gewünschte Bebauung über einen städtebaulichen Vertrag sichern. Die Kaufpreise fließen in Form von Wohnungen und Geld. Das Geld packen wir in einen Klima- und Investitionsfonds, der in erster Linie die Umrüstung der kommunalen Gebäude finanziert. |
| Horst Dinges Grünen | Ich weiß, dass unser Haushalt eng ist – gerade deshalb setze ich auf einen in jede Entscheidung implizieren Klimaschutz, der langfristig Kosten senkt und unsere Stadt widerstandsfähiger macht. Mir geht es nicht um teure Symbolpolitik, sondern um klare Regeln, klug genutzte Fördermitteln, Anreize für die Bürgerschaft und starke Partnerschaften, mit denen wir mehr erreichen, als der Haushalt allein hergeben würde. So verbinde ich Verantwortung für das Klima mit Verantwortung für die Finanzen – und für die Menschen, die heute hier leben und morgen nach uns kommen. |
| Alexander Bayas Linke | Die Linke hat erkannt, dass ein verspätetes Vorgehen gegen den Klimawandel ausschließlich teurer als ein frühzeitiges sein kann. Insofern sind finanziell sämtliche Optionen sinnvoll auszuschöpfen, um den Klimaschutz in Puchheim radikal und sozial gerecht zu ermöglichen. |
| Thomas Hofschuster CSU | Eine Stadt kann nur gestalten, wenn sie finanziell auf festen Füßen steht. Puchheim braucht einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern und den Mut, Ausgaben ehrlich zu hinterfragen. Fragliche Maßnahmen müssen überprüft werden, um genügend Spielraum für sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zu haben und diese zu stärken. Zugleich braucht es eine aktive Gewerbepolitik und ein modernes Stadtmarketing, damit bestehende Betriebe wachsen können und neue Unternehmen sich bewusst für Puchheim entscheiden – die Gewerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle. |
| Frage 3 | Welche konkreten Ideen haben Sie, um Puchheim nach dem Bayerischen Klimaschutzgesetz bis 2040 Klimaneutral zu machen? |
|---|---|
| Michaela Kuchinka FDP | Als Unternehmerin im Handwerk arbeite ich mit „grünergriff“ und weiteren regionalen Herstellern zusammen, um Umweltbewusstsein und kurze Lieferketten zu fordern. Solche Kooperationen zeigen, wie Unternehmen in Puchheim aktiv Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen können. Meine Idee ist, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung die Unternehmen einzubeziehen, ihre bestehenden Klimaschutzbeiträge sichtbar zu machen und zusammen mit Klimanetz Puchheim und dem Umweltbeirat weitere Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 zu ermöglichen. |
| Jean-Marie Leone SPD | Meiner Ansicht nach ist es die Kombination vieler verschiedener, auch kleinerer, schnell umsetzbarer Maßnahmen, die uns dieses anspruchsvolle Ziel erreichen lassen kann. Da der Klimawandel aber nicht an Puchheims Stadtgrenzen Halt macht, wird es ohne interkommunale Zusammenarbeit nicht funktionieren. Die Palette möglicher Maßnahmen reicht von energetischen Sanierungen bestehender Gebäude über eine deutliche Verbesserung des ÖPNV (hier ist vor allem der Freistaat Bayern mit der unsäglichen Situation auf der S4-Linie gefragt), stärkere Förderung der nicht-motorisierten Alternativen zum Auto, dezentrale Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien, Entsiegelung von Flächen, Dach- und Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen, Festsetzungen in Bebauungsplänen, ggf. auch eine Baumschutzverordnung für Puchheim (wäre im Rahmen einer intensiven Bürgerbeteiligung zu diskutieren) etc. Die SPD hat bereits im März 2022 einen Antrag „Energieautarkes und klimaneutrales Puchheim 2040“ in den Stadtrat eingebracht (https://spd-puchheim.de/workspace/media/static/2022-3-16-antrag-spd-fraktion-623ce7a497f60.pdf). Leider fand der Antrag damals keine Mehrheit im Stadtrat. In diese Richtung würde ich als Bürgermeister aber in der neuen Legislaturperiode gerne mit allen Fraktionen im Stadtrat weiterarbeiten. |
| Tobias Lexhaller | Wir müssen die kommunale Wärmeplanung umsetzen und die Bevölkerung intensiv aufklären, welche Heizoptionen in dem jeweiligen Gebiet künftig zur Verfügung stehen. Für Eigentümer, die sich mit der Finanzierung der Umrüstung schwertun, möchte ich über die KommEnergie ein Mietmodell für Wärmepumpen anbieten. Außerdem möchte ich die E-Mobilität ausbauen – hier müssen wir intensiv aufklären, eine kommunale Ladeplanung erstellen, die KommEnergie beim Ausbau des Ladenetzes sowie der Elektrifizierung von Garagenhöfen und Tiefgaragen unterstützen und den städtischen Fuhrpark umstellen. |
| Horst Dinges Grünen | Es wird zunächst darum gehen, Energie zu sparen, dann konsequent auf erneuerbare Wärme umzustellen und private Investitionen sowie Fördermittel gezielt zu nutzen. Der Schwerpunkt liegt auf der Wärmewende und dem Verkehr: Gebäude effizienter machen, Wärmepumpen und Wärmenetze ausbauen, E-Mobilität und den ÖPNV stärken und in den 2030er-Jahren möglichst viele Haushalte an die Geothermie anschließen. Die Stadt geht voran mit Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern, einer klimaneutralen Verwaltung und attraktiven Alternativen zum Auto – pragmatisch, sozial gerecht und finanziell verantwortungsvoll. |
| Alexander Bayas Linke | Entgegen Art. 2 Abs. 3 des Klimaschutzgesetzes sehen wir nicht den durchschnittlichen Puchheimer in der Verantwortung, sondern die oberen 1% der Gesellschaft, welche ihr CO2-„Budget“ für das Jahr 2026 bereits ab dem 11ten Januar aufgebraucht hatten. Auch für Puchheim fordern wir deshalb systemische Maßnahmen, wie genossenschaftlich genutzte, erneuerbare Energieversorgung auf öffentlichen Gebäuden, allen Neubauten der Stadt und eine dementsprechende Prüfung bei allen Bestandsgebäuden. Auch Investitionen in autofreien Verkehr und kommunale Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), sowie Projekte zur Flächenentsiegelung sind schon lange notwendig. |
| Thomas Hofschuster CSU | Essentiell ist meines Erachtens eine breite Information zur Bewusstseinsbildung und gesellschaftlichen Identifikation: Klimaneutralität kann nur gelingen, wenn dieses Ziel in der Breite verfolgt wird, also jeder einzelne aus Überzeugung und nicht wegen einzelner zwingender Vorgaben der Stadt seinen Beitrag dazu leistet. Die primäre Aufgabe der Stadt ist daher die Information, Beratung und Hilfestellung – sowie das vorbildhafte eigene Handeln, z.B. weiteres Steigern der Energieeffizienz und klimaneutraler Versorgung städtischer Gebäude; klimaneutrales, rohstoffsparendes, zirkuläres Bauen. Wenn auch nicht im unmittelbaren Handlungsbereich der Stadt: Stärkung des ÖPNV (v.a. besseres S-Bahn-Angebot). |
| Frage 4 | Die Tiefen-Geothermie könnte einen Beitrag zu klimaverträglicher Wärmeerzeugung liefern. Wie könnte sichergestellt werden, dass die Preise für den Endverbraucher sozialverträglich sind (da es keine Alternativen gibt, wenn man an ein Wärmenetz angeschlossen ist) und dass keine Kopplung an die absehbar steigende Öl-, Gas- und Atomstrompreise stattfindet? |
|---|---|
| Michaela Kuchinka FDP | Ich unterstütze die Forderung nach transparenten, langfristigen Tarifmodellen ohne Kopplung an fossile Energieträger. Die Stadt sollte eine starke Rolle einnehmen, um Einfluss auf Preisgestaltung und Versorgungssicherheit zu behalten. Zusätzlich braucht es Förderprogramme und soziale Ausgleichsmechanismen, damit Wärme für alle bezahlbar bleibt. Klima und Wirtschaft hängen untrennbar zusammen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft fehlen Steuereinnahmen und Investitionen für den Klimaschutz, und ohne Klimaschutz wird die Wirtschaft durch Extremwetter, Energiekrisen und Infrastruktur-Schäden massiv geschwächt. „Ein weiterer Gedanke: Vieles lässt sich zwar bereits im Voraus berechnen, doch welche Leistung die Geothermie Anlage am Ende tatsächlich erbringt, wird sich vermutlich erst im realen Betrieb zeigen. Auf dieser Grundlage könnte geprüft werden, ob eine Versorgung angrenzender Gemeinden wirtschaftlich und technisch sinnvoll erweitert werden kann.“ „Weiter unterstütze ich die Sonnensegler als Mitglied und befürworte deren Engagement, auch wenn ich selbst dort nicht aktiv tätig bin, weil ich Entwicklungen fördern möchte, die einen wirksamen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten.“ |
| Jean-Marie Leone SPD | Hier als einzelne Kommune eine solche Zusage zu tätigen oder in Aussicht zu stellen, wäre in meinen Augen unredlich. Die Geothermie unterliegt als Teil des Energiemarktes wie andere Energiequellen auch einem regulatorischen Rahmen und ist Teil des Wettbewerbs. Allerdings sind m.E. folgende Punkte zu beachten: Mit den rein kommunalen Partnern Stadtwerke München, Stadt Germering und Stadt Puchheim gehen meiner Ansicht nach moderatere Renditeerwartungen der Betreiber einher als bei rein privaten Unternehmungen. Zudem fließen Gelder im Rahmen der Gewerbesteuer zurück in die beteiligten Kommunen. Außerdem ist meiner Ansicht nach zu erwarten, dass aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (Stichwort „Heizungsgesetz“, also das Gebäudeenergiegesetz) die fossilen Energieträger Kohle, Gas und Öl in den kommenden Jahren im Vergleich beispielsweise eben zur Geothermie deutlich teurer werden. Die Geothermie wird aufgrund der hohen Anfangskosten auf absehbare Zeit zwar keine „Billigwärme“ liefern können. Aber es wird eine sehr verlässliche und langlebige Energiequelle sein, die auf lange Sicht deutlich günstiger sein wird als fossile Brennstoffe. |
| Tobias Lexhaller | Ich setze mich dafür ein, dass sich die Stadt mit einem signifikanten Anteil (am liebsten 100%) am Fernwärmenetz beteiligt. Nur so haben wir Transparenz über die Preisgestaltung und können Einfluss nehmen. |
| Horst Dinges Grünen | Aktuell gibt es noch keinen verbindlichen Endkundenvertrag und keine festgelegte Preisformel für die Geothermie der Zukunftswärme M West – genau deshalb muss das schnellstmöglich geregelt werden. Konkret heißt das: Preisformeln im Voraus vertraglich festschreiben, die sich an den tatsächlichen Kosten der Geothermie orientieren und nicht an Öl-, Gas- oder Strompreisen. Zusätzlich braucht es volle Transparenz, also eine offene Kostenrechnung und eine kommunale Preisaufsicht, damit nachvollziehbar ist, wie der Wärmepreis entsteht. Und ganz wichtig: soziale Ausgleichsregelungen für Haushalte mit geringem Einkommen, weil man im Wärmenetz keine echte Ausweichmöglichkeit hat. |
| Alexander Bayas Linke | Es hat sich wiederholt bewiesen, dass Aktionärsanteile ein treibender Faktor für Preissteigerungen sind. Eine mögliche Alternative wäre es also, im Bereich der Geothermie mit bestehenden Genossenschaftlichen Betrieben in diesem Bereich zusammenzuarbeiten oder zu versuchen, einen solchen Betrieb als Pilotprojekt ins Leben zu rufen |
| Thomas Hofschuster CSU | Fernwärmeverträge enthalten meist Preisgleitklauseln. Das BMWK überarbeitet zurzeit die rechtlichen Vorgaben für solche Preisgleitklauseln u.a. mit dem Ziel, Bindungen an fossile Brennstoffe abzuschaffen. Außerdem überwacht das Bundeskartellamt die Angebote für Fernwärme und setzt sich die Bundespolitik für eine bessere Marktregulierung ein. Die Kommunen können davon profitieren, haben aber keinen unmittelbaren Einfluss. Die Stadt könnte in beschränktem Rahmen durch ihre Beteiligung an der Fördergesellschaft und über die Konzessionen/ Netzbetreiber versuchen, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen. Eine wirkliche Sicherheit mit unmittelbarem Einfluss der Stadt gibt es m.E. aber nicht. |
Reihenfolge der Kandidaten nach Eingang.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) kümmert sich nicht mehr um Klimaschutz und heisst jetzt BMWE (Wirtschaft und Energie)
